Die Geschichte

millionways erklärt sich am besten daraus, wie es entstanden ist – das alles war nämlich nie geplant…

Martin und seine gefühlte Schwester Anastasia Ruder waren Anfang 20 und hatten einen einfachen Wunsch – auf keinen Fall einen „normalen Job“ machen zu müssen. Also machten sie sich auf die Suche nach Heimarbeit und erkannten, dass es zwar einen großen Bedarf gibt, jedoch so gut wie keine Angebote. Sie beschlossen, selbst eine solche Firma zu gründen. 

Durch eine recht unkonventionelle, teils naive Ausstrahlung und ein hohes Maß an Unvoreingenommenheit gewannen sie schnell Kunden wie Druckereien und später auch Großunternehmen. Martin und Anna falteten Präsentationsmappen, stempelten Seitenzahlen und machten andere kleine Handarbeiten, die Maschinen nicht machen konnten. Sie wunderten sich oft, warum die Kunden ihnen so vertraut haben, dass sie teilweise nachts die Schlüssel für die Firmenräume behalten durften. Das lag wohl einfach an Authentizität und Sympathie.

Die Arbeit wurde immer mehr und Martin und Anna konnten erste Mitarbeiter beschäftigen. Die Arbeitserfahrungen zeigten Martin immer wieder das Gleiche: Etwas in der heutigen Gesellschaft läuft schief. Da waren so wertvolle Menschen mit tollen Talenten und Geschichten, die nun zu Hause Mappen knickten. Der einzige Antrieb für Arbeit ist das Geld geworden, anstelle von Leidenschaft und Motivation.

Über diesen traurigen Zustand redete Martin von nun an mit den unterschiedlichsten Menschen – aus echtem Interesse, ohne Ziel oder Plan. Seine Motivation war damals eine andere: Seit seiner Kindheit interessierte er sich für Menschen und schrieb mit acht Jahren schon selbstgebastelte Zeitschriften darüber. Immer war es ihm vorgekommen, als wäre er allein mit seinen Sichtweisen und Gefühlen … nun merkte er immer mehr, dass es annähernd jedem so geht. 

Er redete mit Obdachlosen, Milliardären, Studenten, Unternehmern, auch mit Prostituierten, Kriminellen und anderen „Außenseitern“. Aus all diesen Beobachtungen und Erkenntnissen wuchs im Laufe der Jahre die millionways-Idee. Auch weil fast alle Gesprächspartner einen echten Input gaben und teilweise auch mithelfen wollten, dass etwas „anders“ wird.

Es gab in der folgenden Zeit immer wiederkehrende kleinere und größere Rückschläge – 2008 war Martin fast selber obdachlos und musste, um die gewachsene Idee zu schützen, dennoch Geld von zwielichtigen Investoren ablehnen. Verständnis und Zuspruch bekam er damals so gut wie gar nicht. Aber es blieb die Überzeugung: Eine Idee, die richtig ist, kann nicht scheitern!

millionways vernetzt sich seit 2010 immer mehr und wird immer konkreter und greifbarer. Auch die feste Crew wächst mit und treibt die Idee durch Leidenschaft und Begeisterung weiter voran. 

2012 wurde die millionways Stiftung gegründet.

Im Februar 2013 startete millionways in die Testphase. Ab 2015 wagten wir kleine Test-Schritte in die Öffentlichkeit – immer ganz vorsichtig, um nicht überrannt zu werden. 

2017 sprechen wir „die Masse“ an. 

Die Träume, Ideen, Fähigkeiten und Geschichten der Menschen sollen das Fundament der Gesellschaft werden. Diese Geschichte kann nun immer weiter geschrieben werden. Und jeder kann auf seine Art dabei sein, egal ob Unternehmen, Mit-Arbeiter, Unterstützer oder Ideengeber. 

Es gibt Millionen Wege – zeig uns deinen!