Meinungen zum Bildungssystem

Nun wurde er eingeführt, "Der Tag der Bildung". Dieser soll sich jährlich zum 8. Dezember wiederholen und das Thema Bildung in neuer Form in die Öffentlichkeit tragen. Parallel wurde eine Studie zu Einstellungen und Meinungen junger Menschen zum Bildungssystem veröffentlicht. Auch wenn wir nicht sehen, dass Studien ein Schlüssel zur Erkenntnis sind, geben wir hier gerne einige Ergebnisse der FORSA Studie wieder.

Auf ein eigenständiges Alltagsleben fühlen sich die meisten 14- bis 21-Jährigen durch die Schule nicht gut vorbereitet. Insgesamt 81 Prozent geben dem System diesbezüglich schlechte Noten. Jüngere Befragte von 14 bis 16 Jahren und Schüler sagen indes häufiger als die anderen Befragten, dass sie sich durch die Schule gut oder sehr gut auf ein eigenständiges Alltagesleben vorbereitet fühlen. Dies verwundert uns nicht, da die Schüler ja noch gar nicht wissen können was ein eigenständiges Alltagsleben bedeutet. Dagegen glauben die Befragten zwischen 19 und 21 nicht, dass die Schule gut auf die Erfordernisse des täglichen Lebens vorbereitet. In dieser Altersgruppe sind viele bereits zu Hause ausgezogen – was sie in der Schule lernten, hilft ihnen im Alltag auf eigenen Füßen offenbar wenig. 

Daneben werden in der Studie Themen wie Chancengerechtigkeit und Vorbereitung auf den Beruf thematisiert. Mehr zur Studie erfährt man auf der Internetseite des Stifterverbandes, einem der Initiatoren des "Tag der Bildung."