Ein Obdachloser wird über die Jahre zum Produktfabrikanten

2008-12-04 um 10-00-47.jpg

Max, kennengelernt durch Interviewerin Anna auf der Straße. Gelernter Konditor. Zunächst vernetzt mit Ingmar (ehem. Streetworker und Unternehmer) und Thorsten (Cafébetreiber, interessiert an den Geschichten Obdachloser). Max hatte die Idee, ein Nachtcafé für Obdachlose UND „normale“ Menschen zu eröffnen, in dem es sauber, warm und alkoholfrei ist. Er selbst wollte gern am Tresen stehen und arbeitete gemeinsam mit den anderen beiden monatelang am Konzept.
Später stellte sich heraus, dass das „eine Nummer zu groß“ für Max war. Er kam nicht weiter und obwohl wir ihm sogar eine Wohnung besorgt hatten (die er dann wieder aufgab, weil er es dort nicht aushielt) half ihm das alles augenscheinlich auch nicht.
Es entstand dann zwischen Thorsten und ihm die Idee, gemeinsam mit anderen Obdachlosen die Idee einer Outdoor-Marke, die von Obdachlosen gegründet wird. Zitat: „Leute zu beraten, die Outdoor Kleidung herstellen, das können wir. Die wissen ja offenbar nicht was warm hält und was nicht, wir schon“.
Wir vernetzten das Team dann mit weiteren Mitspielern, wie einem Designer. Heraus kam über den Zeitraum von 1 1/2 Jahren und dem intensiven Brainstorming mit diversen Obdachlosen die Idee zu „Outsider“, der authentischen Outdoor-Marke, die eine reelle Chance hat, 2018 bei einem großen Deutschen Einzelhändler gelistet zu werden.

Bildschirmfoto 2017-12-30 um 18.38.55.png